Seit ca. 30 Jahren begleiten mich Hunde in meinem Leben, angefangen über "Trixie", einer sensiblen und temperamentvollen Irish Setter Hündin, die uns mit ihrem starken Jagdinteresse ganz schön auf Trab hielt.
Über "Sam", einem prächtigen Golden Retriever Rüden, der mit Gelassenheit und innerer Ruhe so manchen Menschen entspannen konnte und immer wieder ins "Hier und Jetzt" bringen konnte - wir lernten unglaublich viel von ihm.

Nach Sam zog dann "Aragon" bei uns ein, ein Boxer-Setter-Mix-Rüde, der mich öfter an meine Grenzen brachte. Ich würde ihn als temperamentvoll, liebevoll, sensibel und unheimlich gelehrig bezeichnen. Ein traumhafter Hund, der vor Agilität nur so strotzte.

Aktuell begleitet mich eine Boxer Hündin Namens "Ayla", die wiederum sehr sensibel ist, unglaublich verspielt, alle Menschen, besonders Kinder, liebt und manchmal etwas unsicher ist.

Wie und warum ich Hundetrainerin wurde

Durch diese wunderbaren Hunde, verschiedener Rassen und Charaktere, hatte ich immer mal wieder aufgrund von Erziehungsfragen, mit Hundetrainern, Gruppen und Vereinen zu tun.

Trotzdem blieb ich immer auf der Suche, da ich schnell merkte, dass so einige Erziehungsmethoden oder Modelle nicht zu mir und meiner Familie bzw. meinen Hunden passte.

Da wir unsere Kinder absolut ohne Gewalt und Bedrohung, trotzdem aber mit Grenzen, liebevoll, mit Geduld und gegenseitigem Respekt erzogen haben, suchte ich in der Hundeerziehung auch nach ähnlichen Mustern.

So begann ich mich umzuschauen und zu lernen, wollte einfach immer mehr wissen über Hunde, wie sie lernen, empfinden und was sie körperschaftlich ausdrücken, um sie besser zu verstehen.

Wer sucht der findet und ich dann zum Glück Dr. Ute Blaschke-Bertold von CumCane, wo ich Anfang 2013 meine Ausbildung/Studium begann und Ende 2015 erfolgreich abgeschlossen habe.

In den letzten Jahren habe ich mich immer wieder weitergebildet und an zahlreichen Seminaren teilgenommen, sowie bei verschiedenen positiv arbeitenden Hundeschulen hospitiert.

Weiterbildung ist für mich selbstverständlich und elementar in der Hundeausbildung und Training des Mensch/Hund Teams.

CumCane®Trainerin

Jedes Verhalten, das man beim Hund regelmäßig beobachten kann, wird durch Verstärkung aufrecht erhalten.

Zitat: Dr. Ute Blaschke-Berthold, CumCane

 

Arbeit mit positiver Verstärkung bedeutet:

  • Konzentration auf erwünschtes Verhalten
  • vielfältige Alltagsbelohnungen ( nicht immer nur der „Keks“), passend zu der Motivation des Hundes
  • den Hund fordern und fördern
  • unerwünschtes Verhalten verhindern und unterbrechen, ohne das Tier zu ängstigen oder zu erschrecken

Vertrauen = Sicherheit

Wie man auch in den letzten Jahrzehnten bei der Kinder - und Jugenderziehung erkannt hat, lernt der Mensch über Lob viel effektiver und nachhaltiger als über Strafe und Bedrohung! Das gilt selbstverständlich auch für unsere Hunde!!!